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sommerkrank
27 luglio 2010

Sommer aber krank?

Im Sommer krank zu sein, ist für jeden keine schöne Sache. So ging es mir vor knapp 3 Wochen, als es gerade anfing so richtig heiß zu werden. Ich liebe ja dieses schöne heiße Wetter, wo man nichts lieber macht als am Strand zu liegen, Cocktails zu schlürfen, die Frauen beobachtet und ab und an ins kalte Nass zu springen.  Ich hatte mir für diese Zeit extra Sonnencreme von Physiogel bestellt und wartete nach dieser langen Zeit der Kälte endlich auf die schöne Sommerzeit.

Und nun passierte genau das, was dann immer passiert. Ich wurde mit dem ersten schönen Tag krank und lag mit 39 Grad Fieber im Bett. Husten, Schlappheit und Naselaufen komplettierten das Übel. Während meine Freunde das schöne Wetter genossen, war ich ans Bett gefesselt, schaute alte Serien wie Columbo im Fernsehen und hoffte, dass das alles bald wieder vorbei sei. Natürlich nicht das Super Wetter, denn das hatte ja nach dem langen Anlauf endlich seine Höchstform gefunden. Fast 40 Grad im Schatten hatten wir hier. Ich wäre nichts lieber als das draußen gewesen. Aber das ging ja nun nicht, weil ich eine sogenannte Sommergrippe hatte. Ansteckt habe ich zum Glück niemanden, denn ich habe rechtzeitig bei einer Apotheke online die nötigen Medikamente bestellt. Ich muss sagen, das hat geholfen, neben der guten Pflege meiner Mutti. Sie brachte mir ab und zu wie in alten Zeiten eine heiße Hühnersuppe vorbei und fragte nach meinem Befinden. Muttis sind eben die Besten!

Die Grippe hielt mich dennoch fast eine ganze Woche im Bett gefangen. Ich sag euch kein schönes Gefühl, wenn die anderen die schönste Zeit des Jahres genießen können und man selbst ans Bett gefesselt ist. Zum Glück hielt das Wetter noch (hoffen wir mal, dass es jetzt noch so weiter geht) und ich konnte inzwischen auch mal an den See. Und hier am Strand ging meine Misere gleich weiter. Mücken ohne Ende am Abend. Ich war überall zerstochen. Fast so schlimm wie in meinem schlimmsten Italienurlaub, als ich meine Fenistil Utensilien vergessen hatte und im gesamten Badort nichts Gleichwertiges aufzutreiben war.


      
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